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Kemer ist eine Gemeinde in den Ausläufern des westlichen Taurusgebirges, das 43 km von Antalya entfernt liegt und sich über einen Küstenstreifen von 52 km erstreckt. Es ist eines der wichtigsten Tourismuszentren der Türkei.
Hier reicht das Taurus Gebirge, mit seinen Kiefern- und Pinienwäldern, fast bis ans Meer. Vor den Kies- und Kieselbuchten schimmert das Meer in den verschiedensten Blautönen.
Kemer selbst entstand nach sorgfältiger Planung aus einem ehemaligen Fischerdorf.
Erwähnenswert ist der Hafen der sich schnell zu einem begehrten Treffpunkt für Segelfreunde entwickelt hat.
Westlich des Yachthafens erstreckt sich eine halbmondförmige Bucht mit einem öffentlichem Sand- und Kiesstrand und verschiedene Wasser- Sportmöglichkeiten. Im unmittelbar angrenzenden Moonlight-Park befindet sich die beliebte Open-Air-Diskothek und das öffentliche Sportzentrum.
Vom Yachthafen aus fahren die Schiffe im glasklaren Wasser an der zerklüfteten Küste entlang an den umliegenden Regionen wie Beldibi, Kiris, Camyuva und Tekirova. Auch diese sind touristische Zentren, die perfekt in die Landschaft eingepasst sind.
Bedingt durch das milde Klima hat Kemer nicht nur in der Hauptsaison seinen besonderen Reiz, auch im Winter ist die Gegend als Feriendomizil sehr attraktiv geworden.
Dies löste in den letzten Jahren ein Hotelbauboom aus, der auch die Feriendörfer Beldibi, Göynük, Kiris, Camyuva und Tekirova mit einbezog.
Das Türkisgrün und Blau des sauberen Meereswassers, viele schöne Buchten und Strände, die mächtige, schützende Gebirgsbarriere verleihen den Ferienplätzen von Kemer ein unverwechselbares Flair.
Die lange Promenade laedt zum Spazierengehen und zum Verweilen in einem der Restaurants und Cafes mit direktem Zugang zum Strand ein.
Alle Arten von Wassersport werden hier angeboten.
Kemer wurde von der Europaeischen Union die Blaue Flagge für seine besonders sauberen Straende verliehen.
Im Nomadenzelt am Hafen kann man Handwerkern bei der Ausübung ihrer traditionellen Arbeiten zusehen.
Der April ist die Zeit des Karnevals in Kemer. Eine bunte Mischung von Teilnehmern aus aller Welt, an der auch regelmaessig die Partnerstadt Kemers Schwabach aus Deutschland teilnimmt.
Im Süden von Kemer liegt Phaselis, die antike lykkische Hafenstadt und Handelszentrum.
Die Ruinen der Aequadukte, Baeder, des Theaters und der Strassen sind sehenswert.
Die alten Hafenmauern kann man beim Schwimmen im klaren Wasser entdecken. Es bietet sich von hier ein außergewöhnlich schöner Blick auf 2575 m hohen Tahtaliberg (Olympos).
Die antike Stadt Olympos liegt auf seiner Südseite. Diese kann auf dem Land- und Seewege erreicht werden. Die Oleander- und Lorbeersträucher wachsen hier überall und verströmen ihren herrlichen Duft.
In der Bucht fließt ein Süßwasserfluss direkt in das Meer. Ein Tempeltor, ein antikes Bad mit Mosaiken und ein römisches Theater sind hier sehenswert.
Im Norden von Olympos am Cirali Strand entdecken Sie das berühmte Yanartas, die ewigen Feuer.
Die griechische Mythologie erzaehlt von dem lykkischen Helden Bellerophon, der hier auf seinem geflügelten Pferd Pegasus den feuerspeienden Drachen Chimera tötete, dessen feuriger Atem immer noch aus der Erde sprüht.
Doch in Wirklichkeit brennt hier aus der Erde strömendes Gas. Auch bei den Byzanthinern machte dieser vor allem bei Nacht überwaeltigende Anblick die Gegend zu einem religiösen Gebiet.
In der Region hat der Tourismus Vorrang, viele internationale Hotelketten, alle deutschen Ferienveranstalter, besondere Clubanlagen und Feriendörfer haben die Kemerregion neben Antalya zu einem wichtigen und bedeutenden Urlaubszentrum heranwachsen lassen.
Neben dem traditionellen “All inclusive” Pauschaltourismus in 3-5 Sterne Hotels bietet die Kemerregion auch für den Individualreisenden viele verschiedenartige Möglichkeiten an.
Kleine Hotels und Frühstückspensionen, Campingplätze sowie Appartements sind entlang der Küste und in den Feriendörfern zu finden. Für Speisen und Getränke sorgen eine Vielzahl von landestypischen Gaststätten und Fischrestaurants.
Kemer und Umgebung verfügt über ein reichhaltiges Freizeitangebot wie z.B. Wassersport jeder Art-Tauchen-Boots- und Jachttouren, Reiten, Wandern und Jeep-Safaris ins Taurusgebirge.
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In der Antike hieß der Ort Idyros und befand sich etwas südwestlich des heutigen Stadtzentrums, sowie nördlich der bedeutenden Handelsstadt Phaselis.
In den Jahren um 1910 befand sich da, wo jetzt Kemer liegt, eine Besiedelung, die" Eski Köy" (das alte Dorf) genannt wurde; diese Besiedlung wurde geformt durch Seen und Sümpfe, welche das Ergebnis des Schmelzwassers aus dem Gebirge waren.
Die Bewohner dieses Dorfes bauten in den Auslaeufen des Gebirges eine Mauer aus Stein in der Laenge von 23 km, um sich von diesen Überflutungswassern zu schützen.
Spaeter nannten sie ihr Dorf der Mauer wegen "Kemer".
Bis in die 1960'er Jahre konnte Kemer nur über den Seeweg erreicht werden, da es keinen Landweg gab. Nach 1980 erlebte Kemer eine schnelle Entwicklung, da es mit der Durchführung des Süd-Antalya Tourismusprojektes zu einer Landstrasse und zu İnfrastruktur gelangte; und so entwickelte es sich zu einem der angesehensten Tourismuszentren in der Türkei.
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